In diesem Rezept zeige ich dir die Grundlagen für Sushi und welche Sushi-Sorten ich immer zubereite. Der Klassiker ist Maki-Sushi. Das sind Sushi-Rollen bei denen das Algenblatt außen ist und mit Reis, Gemüse und Fisch gefüllt sind.
Dann gibt es noch Nigiri. Das ist mit der Hand zusammengeballter Reis, welcher mit Fisch oder Omelett belegt wird. Und dann dürfen natürlich California Rolls (auch Inside-Out-Rolls genannt) nicht fehlen. Das sind Sushi-Rollen, bei denen der Reis um das Algenblatt herum gerollt wird und innen mit Gemüse und Fisch gefüllt wird.
Um Sushi zu Rollen benötigt man Sushi-Bambusmatten*. Diese bekommt man online, im Asiashop oder auch in einigen Supermärkten. Ich verlinke dir die Bambusmatte hier*.
Es gibt auch Sushi-Grundausstattungen*. Ich verlinke dir hier* eine. In dieser findest du nicht nur die Bambusmatte, sondern auch den speziellen Sushireis, Sushiessig, Sojasoße, Noriblätter und weitere nützliche Utensilien.
Reisessig wird traditionell als Würzmittel verwendet. Es sorgt außerdem dafür, dass der Reis im Sushi glänzt und somit schön aussieht.
Hierfür wird Reisessig mit Salz und Zucker vermischt. Sushiessig ist die fertige Version.
Herkömmlicher Essig ist im Geschmack viel intensiver und eignet sich nicht für Sushi. Während der Speiseessig 5 bis 6 Prozent Säure enthält und Essigessenz sogar bis zu 25 Prozent, ist der Reisessig hingegen viel milder mit 3 bis 4 Prozent.
Als erstes wird der Reis mindestens 3 mal gut gewaschen, bis das Wasser klar ist.
Dazu gebe ich den Reis in eine Schüssel, gebe das Wasser drüber und verrühre es mit der Hand. Anschließend kippe ich das Wasser weg und wiederhole dies mindestens zwei mal.
Nun wird der Reis nach Packungsanleitung gekocht.
In der Zwischenzeit wird der Reisessig mit Zucker und Salz vermischt und in einem Topf leicht erwärmt, damit sich Zucker und Salz besser auflösen. Wichtig: Der Essig wird nur erwärmt und nicht aufgekocht.
Sobald der Reis fertig ist, wird dieser in eine Schüssel oder Auflaufform gegeben und mit dem Reisessig, bzw. Sushiessig vermischt.
Nun wird der Reis zum Abkühlen beiseite gelegt. Er sollte mindestens bis Körpertemperatur abkühlen, damit man sich beim Sushi zubereiten nicht die Finger verbrennt.
Die Enden der Gurke werden weggeschnitten. Wer mag kann die Gurke schälen.
Nun wird die Gurke längs halbiert und die inneren Kerne werden mit einem kleinen Löffel entfernt, da diese zu Wässrig sind.
Paprika, Meerrettich, Avocado und Mango werden in dünne Streifen geschnitten. Die Frühlingszwiebeln kann man auch in Streifen schneiden. Ich bevorzuge sie in Ringe zu schneiden, um sie dann in den Sushi-Rollen zu verteilen und als Dekoration zu verwenden.
Der Grüne Teil der Frühlingszwiebeln wird in möglichst feine Stücke geschnitten.
In einer Schüssel werden die Frühlingszwiebeln mit Thunfisch aus der Dose, Mayo, Sriracha, Frischkäse und Sojasoße vermischt.
Ggf. die Haut vom Lachs entfernen. Für Nigiri habe ich einen Teil vom Lachs und Thunfisch ein paar ganz dünne etwa 2x5 cm große Scheiben geschnitten. Nimm hierfür am besten ein gutes scharfes Messer.
Für die Füllungen wird der restliche Fisch in dünne Streifen geschnitten.
Die Garnelen sollten ohne Schale und gereinigt sein.
Damit man sie gerade in die Sushi-Rollen legen kann, setze ich mit dem Messer zwei Schnitte in die Innenseite der Garnelen.
Als nächstes werden sie mit Teriyakisoße in der Pfanne 5 Minuten lang gebraten, bis sie gar sind.
Für die Sushi-Rollen wird eine Bambusmatte benötigt. Ich lege gerne eine Frischhaltefolie um die Matte, damit der Reis nicht anklebt und vor allem damit die Matte sauber bleibt.
Für Maki wird das Noriblatt mit der rauen Oberfläche nach oben auf die Matte gelegt.
Wenn du vor hast viel Gemüse und Fisch in die Sushi-Rolle zu legen, dann verwende am besten das ganze Noriblatt. Bei wenig Füllung halbiere ich immer das Noriblatt.
Beim ganzen Noriblatt werden etwa 3 bis 4 EL Reis und beim halben Noriblatt etwa 2 EL Reis gleichmäßig auf dem Blatt verteilt. Dabei wird das ganze Blatt mit dem Reis bedeckt, außer 1 cm Rand an der Oberseite bleibt frei.
Im unteren Drittel wird das gewünschte Gemüse und Fisch verteilt.
Jetzt wird das Noriblatt mithilfe der darunter liegenden Bambusmatte vorsichtig einrollen. Dabei wird mit den Fingern der Fisch und das Gemüse entgegen gedrückt, um sie an ihrem Platz zu fixieren. Beim einrollen immer wieder festdrücken und dann ist schon die erste Rolle fertig.
Für diese Sushi-Rolle wird das Noriblatt halbiert. Hierbei spielt es keine Rolle, ob man die glatte oder raue Oberfläche mit Reis belegt. Das Noriblatt wird mit etwa 2 EL komplett belegt und dann gewendet. Auf der anderen Seite wird das Algenblatt mit Fisch und Gemüse belegt. Anschließend wird das Noriblatt mithilfe der darunter liegenden Bambusmatte eingerollt. Mit den Fingern wird der Fisch und das Gemüse entgegen gedrückt, um sie an ihrem Platz zu fixieren. Beim einrollen immer wieder fest drücken.
Wer mag, kann ganz dünne Scheiben Avocado, Lachs oder Thunfisch auf die Sushirolle legen. Anschließend wird eine Frischhaltefolie drüber gelegt und das Sushi mit einem scharfen Messer in mundgerechte Stücke geschnitten. Zum Schluss wird die Folie entfernt.
Für Nigiri werden etwa 1 bis 1,5 EL Reis mit der Handfläche in mundgerechte längliche Stücke gedrückt.
Jetzt werden die 2x5 cm große Scheiben Thunfisch oder Lachs auf die Reisbällchen gelegt und leicht angedrückt.
Nach Geschmack, kann die Unterseite vom Reis in geröstetem Sesam wälzen.
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